Landtagsabgeordnete Inge Blask bei Waelzholz in Plettenberg

Am 09. September 2016 besuchte die Landtagsabgeordnete Inge Blask gemeinsam mit SPD-Ratsmitglied Wolfgang Schrader den Plettenberger Produktionsstandort des Kaltwalzunternehmens Waelzholz. Frau Blask vertritt im Landtag die Wahlkreise Balve, Hemer, Menden, Neuenrade und Plettenberg. Als Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Landtages und stellvertretende wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion nahm Frau Blask die Gelegenheit wahr, sich vor Ort über die Situation der südwestfälischen Industrie zu informieren.

Bereits während der Präsentation des traditionsreichen Unternehmens Waelzholz durch Dr. Heino Buddenberg wurde lebhaft über die Bedürfnisse der heimischen Metallindustrie diskutiert. Die stahlverarbeitenden Unternehmen sind auf eine starke und zukunftsorientierte Stahlindustrie in Deutschland und Europa angewiesen. Dr. Buddenberg:"Wenn über die Zukunft der Stahl-Standorte in Deutschland diskutiert wird, dann betrifft dies immer auch die Arbeitsplätze unserer weiterverarbeitenden Industrie."

Bei Inge Blask traf der Geschäftsführer damit auf offene Ohren:"Unternehmen wie die Firma Waelzholz sind wichtig für den Standort Plettenberg", betonte die Politikerin. "Sie schaffen hier Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Als Land NRW setzen wir uns für die Sicherung der Stahlstandorte im Ruhrgebiet ein, denn eine Sicherung dieser Standorte bedeutet auch eine Sicherung der Stahlverarbeitung in Südwestfalen."

Im Plettenberger Werk des international aufgestellten Mittelständlers Waelzholz sind 260 der insgesamt 2.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 20 Auszubildende. Attraktivität der Städte, Ausbau der Straßen und Förderung der Breitbandnetz-Infrastruktur sind Themen, für die sich Frau Blask stark macht. Waelzholz Personalchef Michael Bösebeck mahnte an, dass es gemeinsame Aufgabe von Land und Unternehmen sein muss, die Regionen in Südwestfalen für die Menschen attraktiv zu gestalten. "Waelzholz braucht in Plettenberg qualifiziertes Personal. Wir haben die Aufgabe, die Mitarbeiter an uns zu binden, das Land hat die Aufgabe, attraktive Angebote für das Leben in dieser Region zu machen", so Bösebeck.

Die Besichtigung der Produktion unter Führung von Produktionsleiter Rolf Imkamp rundete den Besuch ab. Ausgestattet mit Warnweste und Sicherheitsbrille erlebte Frau Blask, wie aus dem warmgewalzten Bandstahl durch Walzen und Wärmebehandeln ein High Tech Produkt in kaltgewalzter Ausführung entsteht. Mit geringsten Maßabweichungen und mit genau den technologischen Eigenschaften, die der Kunde braucht. Eine Besonderheit im Plettenberger Werk stellt u.a. der Vergüteofen dar. Hier werden spezielle Federstähle vergütet, die von den Waelzholz-Kunden dann zum Beispiel zu Federn für die Sicherheitsgurte im Automobil verarbeit werden.